EZM Blog

aus dem Alltag eines Browsergames

27.07.2016 von Brice

Nachdem in den letzten 4 World Cup Finals immer eine Nation Deutschland oder USA hieß gibt es nun ein frisches Finale zwischen Kanada und Tschechien. Beide Nationen waren bereits im Finale, die Kanadier zweimal (Saison 65 und 75) und die Tschechen einmal (Saison 70). Den Titel konnte Kanada in Saison 65 holen, Tschechien verlor sein Finale.

Der Weg ins Finale
Kanada beendete Gruppe A mit 5 Siegen und 2 Niederlagen. Überraschend verlor man gegen das World Cup Schlusslicht Slowenien (2:3) und gegen die Letten (2:3). Dafür konnte man mit Siegen gegen die Mitfavoriten Deutschland und Norwegen punkten, landete letztendlich wegen des schlechteren Torverhältnisses aber hinter den Norwegen auf Platz 3. Somit ging es im 1/4 Finale gegen starke Finnen. Dort gewannen die Ahornblätter trotz geringerer Spielanteile dann mit 3:2 und trafen im Halbfinale erneut auf Deutschland. Man konnte sich dort dann, durchaus verdient, ebenfalls mit 3:2 durchsetzen. Tschechien beendete Gruppe B mit 4 Siegen, 1 Sieg nach Overtime und 2 glatten Niederlagen. Ausrutscher gab es dabei eigentlich keine. Überzeugen konnte man gegen wie üblich stark besetzte Schweden und verlor gegen die Mitfavoriten USA und Finnland. Logischerweise landete man dann auch in der Tabelle hinter diesen beiden Nationen auf Platz 3 und traf im 1/4 Finale auf Norwegen. In einem torreichen Spiel schlugen die Tschechen die Skandinavier mit 4:3 und überstanden am Spielende sogar ein 6 gegen 4. Danach ging es im Halbfinale gegen Topfavorit USA. Im Gegensatz zur Vorrunde setzte man sich in einer engen und defensiven Partie nach Overtime mit 2:1 durch.

Die bisherigen Duelle
In der EZM World Cup Historie gab es das Duell der beiden Nationen bisher 3 Mal. Kanada gewann 2 Partien (Saison 75 und 90), Tschechien 1 (Saison 80). Alle Partien endeten jeweils mit nur einem Tor Unterschied. Keine Partie ging in die Overtime oder in das Penaltyschießen. Das letzte Aufeinandertreffen in Saison 90 war gleichzeitig auch das 1/4 Finale in World Cup 6.

Kadervergleich
Kanada bringt einen SEF Wert von 90 mit, Tschechien von 89. Auf der Torhüterposition sind beide Nationen fast identisch stark besetzt, Claude Croteau für Kanada und Ivo Kyncl für Tschechien spielen mit Fangquoten von 94.41 % und 94.21 % beide ein starkes Turnier, ihren Werten entsprechend. Die Abwehr spricht rein nominell etwas mehr für die Kanadier, in allen drei Reihen ist man 3-4 SEF Punkte besser besetzt als die Tschechen. In beiden Nationen haben aber alle Abwehrreihen positive +- Werte. Die Center sind grundsätzlich auf einem Level. Die Tschechen sind in Reihe 2 etwas besser besetzt, dafür die Kanadier in Reihe 3. Im Angriff sind beide Teams erneut nah beieinander, allerdings haben die Tschechen mit Malan und Kozar die deutlich besseren Stürmer in der zweiten Reihe, woran sich auch die USA erinnern dürfte.

Kanada stellt keinen Spieler mit weniger als Stärke 85, die Tschechen immerhin zwei (79 und 81). Beide Nationen haben nur einen Spieler mit weniger als 50 Erfahrung mit ins Turnier genommen. Dennoch spielen beide Teams eher als kollektiv, unter den 25 Topscorern des Turniers findet sich kein Kanadier und nur ein Tscheche (9 Punkte).

Ausblick
Es ist definitiv ein Duell auf Augenhöhe und ein deutlicher Sieg einer Nation ist nicht zu erwarten. Kanada hat leichte Vorteile in der Defensive und Tschechien in der Offensive, vor allem durch eine starke zweite Reihe. Bei einer möglichen Verlängerung könnte das dort ausschlaggebend sein. Sollte es zu einem Zeitpunkt im Spiel 3:2 für Kanada stehen muss Tschechien gewarnt sein, denn mit diesem Ergebnis gewannen die Ahornblätter im Turnier bereits 4 Mal, u.a. beide KO Partien gegen Finnland und Deutschland. Allerdings haben die Kanadier auch in keiner Partie mehr als 3 Tore erzielen können. Tschechien schaffte dies immerhin zweimal. Spannend sollte es also definitiv werden.
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22.09.2015 von Brice

Ok der World Cup hat den ersten Spieltag schon hinter sich, aber nachdem beim letzten World Cup meine Zeit es nicht zuließ, wollte ich den Rookie Bericht dieses Mal nicht versäumen. Dank geht an dieser Stelle auch oder vor allem an den Manager der Ice Wizards Regensburg, der die meisten Daten und Fakten dazu freundlicherweise herausgesucht hat.

Sprungbrett World Cup?

Bevor es mit den Rookies für den 5. World Cup losgeht, zuerst ein Rückblick auf die Rookies des 3. World Cups. Wer ist jetzt noch Teil des Nationalteams? Wer eine feste größe in seiner Clubmannschaft und hat es vielleicht jemand gar nicht zum großen Durchbruch gebracht? 8 Spieler hatte ich herausgepickt (siehe hier) und 7 sind noch aktiv. MacGyver, Svan und Pavlovs spielen jetzt bereits ihren 3. World Cup und gehören zu den Stars ihrer Nation. Balaz und Hans wurden jetzt zum zweiten Mal nominiert. Für Semjonovs und Aebli hat es nicht mehr für den World Cup gereicht, beide sind aber durchaus erfolgreich bei ihren Heimatteams. Also gar keine schlechte Quote und es scheint das es sich lohnt als Rookie beim World Cup dabei zu sein, denn meistens gehört man dann auch zu den Perspektivspielern seines Teams.

5. World Cup

Nathaniel McBain - 20 Jahre - Verteidiger - Team USA
McBain hat das größte Potenzial aller World Cup Rookies mit einer Stärke von 89. Das dürfte bedeuten das die California Seals ihn auf lange Sicht zum Anker der eigenen Defensive machen wollen und der erste Auftritt im Team USA nicht sein letzter sein wird. Auch eine Medaille bei seinem ersten World Cup scheint bereits möglich.

Duvis Lacplesis - 22 Jahre - Goalie - Team Lettland
Vom Alter her ist Duvis ein Rookie, aber da hört es dann auch schon auf. Durch intensiven Aufenthalt im Trainingscamp der "Luchse" und anschließender Spielpraxis als Stammgoalie in der Premier und Second Division ist dieser Lette bereits unglaublich erfahren. Kein Wunder also das er auch bei Lettland zwischen den Pfosten steht.

Bo Jenson - 22 Jahre - Stürmer - Team Schweden
Jenson ist sicherlich ein junger Stürmer über den die Schweden sich noch freuen werden. Bereits 13 Tore konnte er in 50 Spielen auf Top Niveau für die Västervik Chucks beisteuern. Für einen reinen Stürmer hat er zudem sogar noch ein gutes Auge für seine Mitspieler. Schweden will endlich einen internationalen Erfolg und Jenson könnte dafür schon sehr wichtig sein.

Matus Svehla - 21 Jahre - Center - Team Tschechien
Svehla hat die wohl härteste Nuss bei der Nominierung geknackt, er ist Rookie und Center. Damit ist er auch der einzige beim World Cup, alle anderen Nationen setzten hier vor allem auf Erfahrung. Davon hat der junge Tscheche aber auch schon etwas gesammelt und muss sich jetzt direkt in der ersten Reihe gegen die besten der Welt beweisen. Das wird vermutlich schwer, von Vorteil dürfte aber sein das er die meisten seiner Mitspieler bereits aus dem Alltag bei den Klopanov Devils kennt.

Gustav Hentze - 22 Jahre - Verteidiger - Team Dänemark
Die Dänen stehen meistens etwas im Schatten der anderen Skandinavischen Nationen und vermutlich wird auch Hentze nichts daran ändern können, zumal die Dänen in der Todesgruppe A gelandet sind. Dennoch bringt der Rookie die meiste praktische Erfahrung mit zum World Cup. 89 Spiele hat er bereits in der Liga bestritten, so viele wie sonst kein Rookie im World Cup.

Dag Japelj - 19 Jahre - Stürmer - Slowenien
Aleksis Ermanis - 19 Jahre - Verteidiger - Lettland
Japelj und Ermanis sind die beiden jüngsten Spieler beim 5. EZM World Cup. Große Dinge sind von ihnen noch nicht zu erwarten, zumal Lettland und Slowenien vermutlich eher im hinteren Bereich der Platzierungen landen werden. Dennoch kann es nicht schaden ihnen ein wenig Beachtung zu schenken.

Das Durchschnittsalter des 5. World Cups ist übrigens 30,3 Jahre und das älteste Team stellen die Österreicher mit 32,3 Jahren. Das jüngste Team kommt aus Lettland mit 28,8 Jahren im Schnitt.

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31.03.2015 von Brice

In der Natur des Menschen liegt scheinbar der Drang sich gerne zu beschweren und da macht man natürlich auch im EZM keinen Halt vor. Ist ja außerdem noch Online. So ist ein beliebter Satz aus der Community:

Als Sieger der Hauptrunde steigt man eh nicht auf!

Stimmt ja auch!, werden jetzt einige sagen, nicht zuletzt weil es sie selber vielleicht mal getroffen hat. Aber stimmt es wirklich? Wer steigt beim EZM tendenziell eher auf? Durchaus auch interessant für mich und Grund genug mal auf die Statistiken der grad vergangenen Saison 78 zu blicken.

Dort gab es Playoffs in 101 Ligen der EZM Welt. In 63 Ligen wurde der 1. platzierte auch Meister . In 24 Fällen wurde der 2. platzierte Meister, in 9 Fällen der 3. platzierte und in nur 5 Fällen wurde der 4. platzierte Meister. Als Sieger der Hauptrunde hatte man also in Saison 78 ordentliche Chancen auf den Aufstieg. Knapp 2/3 der Hauptrundensieger sind somit letztendlich auch aufgestiegen. 84% haben es übrigens mindestens bis in das Finale geschafft. Ein vermeintlicher Underdog auf Platz 4 ist nur in 5 % der Fälle aufgestiegen. Von 404 Playoffteilnehmern haben es letztendlich 16 Teams von Platz 4 aus geschafft den Hauptrundenprimus zu bezwingen und in das Finale einzuziehen.



Werfen wir dann noch einen Blick auf die 16 Duelle in denen sich der 4. platzierte gegen den 1. durchgesetzt hat. Davon gingen 7 Serien über 3 Spiele und in 8 Serien ist das Team mit dem schlechteren SEF Schnitt weitergekommen, allerdings war in nur einer Serie der SEF Schnitt deutlich schlechter (5 Punkte Unterschied), ansonsten lag er meistens bei 1-2 Punkten. In 4 Serien war der Schnitt gleich und in weiteren 4 Serien war der SEF Schnitt des 4. platzierten sogar besser. Von den 16 Duellen waren 12 Duelle schon der Hauptrunde knapp (Sieg mit nur einem Tor oder erst in der OT). In 7 Fällen hat der 4. platzierte schon in der Hauptrunde mindestens ein Spiel gegen den 1. gewonnen.

Keiner der 5 Underdogs die den Aufstieg als 4. Platzierter geschafft haben (Kellerkinder, Schlicktown Stars, Malmö Blackhawks, IcePirates Feldkirch, Les requins de Marseille) war dann im Finale das Team mit dem schlechteren SEF Wert, nur in einem Fall (Malmö) waren die Teams im Schnitt gleichstark.

An dieser Stelle aber auch noch mal der Hinweis das der SEF Schnitt eines Teams immer mit Vorsicht zu genießen ist. Es gibt viele verschiedene Kombinationen wie dieser Wert entstehen kann. Die Hauptrunden Duelle sind meistens hier eine gute Tendenz. Nur ganz selten kommt es vor das ein Team in der Hauptrunde beide Duelle deutlich gewinnt und dann in den Playoffs deutlich ausscheidet. Meistens waren die Partien in der Hauptrunde dann schon knapp. Gerne ändern sich die Teams gegen Ende der Hauptrunde auch noch mal, sei es durch ergänzende Transfers oder eingebundene Nachwuchsspieler. Traf man also früh in der Hauptrunde aufeinander sollte man diesbezüglich ruhig mal einen Blick riskieren.

Dennoch will ich auch nicht ausschließen das man einfach auch Pech haben kann, auch in Form einer Verletzung. Zum Abschluss noch die Werte der letzten 10 Saisons für alle EZM Ligen. Dabei fehlen die Werte der Teams die mittlerweile nicht mehr am EZM teilnehmen, denn diese Daten bleiben nicht gespeichert.



In Ligen in denen die Teams sehr eng beieinander sind kann das natürlich nicht so deutlich aussehen. Ein exemplarisches Beispiel dafür wäre die Top Liga des EZM, die Premier Division. Dort haben die meisten Teams aber einen sehr starken Kader und verfügen über einige Top Spieler.



Fazit

Zumindest in der Statistik kann man somit den Satz: Als Sieger der Hauptrunde steigt man eh nicht auf! nicht wirklich belegen. Die meisten Titel und somit Aufstiege gingen unter dem Strich dann auch an das Team, welches in der Hauptrunde Platz 1 belegte. Sowohl in der vergangenen Saison, als auch in den letzten 10. Da sind die Werte durchaus als konstant zu bezeichnen. Die Statistik zeigt aber auch das es dafür keine Garantie gibt und auch Teams auf den anderen Plätzen eine Chance haben, wenngleich sie auch deutlich weniger genutzt wurde, als der ein oder andere den Eindruck haben mag. Letztendlich fällt die Entscheidung also auf dem virtuellen EZM Eis und nicht vorher. Das ist auch gut so.

Noch eine kleine Randnotiz aus dem realen Eishockey. In der NHL wird seit 1985 die Presidents Trophy für das Team vergeben, welches in der Hauptrunde die meisten Punkte sammeln konnte. 8 mal konnte dieses Team den Stanley Cup dann gewinnen, 20 mal nicht.

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12.12.2014 von Brice

Aktuelle Lage
Nach vier von sieben Spielen in der Vorrunde des 3. EZM World Cups stehen Österreich, Deutschland, und Schweden als einzige Nationen ohne Punktverlust da und führen ihre Gruppen jeweils an (Österreich gefolgt von Deutschland in Gruppe A). Einzig Lettland und Slowenien sind bis jetzt noch ohne Punkt. Für letztere ist das Erreichen des Viertelfinals zwar rechnerisch noch möglich, aber doch sehr unwahrscheinlich. Gleiches gilt für Italien (Gruppe B) und Lettland (Gruppe A).

In Gruppe A dürften Österreich, Deutschland und die USA sich um die Plätze 1-3 streiten. Direkte Duelle stehen noch zwischen Deutschland und Österreich (morgen), sowie Österreich und den USA (heute) an. Dahinter tummeln sich Norwegen (5 Punkte), Schweiz (5 Punkte), Dänemark (3 Punkte) und die Slowakei (2 Punkte) im Kampf um Platz 4. Das entscheidende Spiele ist vermutlich am 6. Spieltag zwischen Dänemark und Norwegen, die Aufgrund des Restprogramms und dem direkten Duell die besten Chancen auf das Viertelfinale haben.

In Gruppe B haben die ersten 4 Nationen schon ein gutes Polster auf Platz 5. Schweden, Kanada und Tschechien sollten das Viertelfinale sicher erreichen. Die Russen belegen aktuell Platz 4 (9 Punkte) und haben mit Schweden und Tschechien zwar noch schwere Gegner vor der Brust, ein Sieg im Spiel gegen Italien sollte aber reichen um die Franzosen (3 Punkte) endgültig auf Abstand zu halten und sich Platz 4 zu sichern.

Überraschungen
Überraschungen gab es bis jetzt kaum. Am ersten Spieltag konnte sich die Slowakei nach Penaltyschießen gegen die Schweiz durchsetzen, was vor allem an Leon Klimt im Tor der Slowaken lag der 44 Schüsse der Nati abwehren konnte. Bei den Kanadiern hakt es noch etwas im Sturm, sowohl gegen Frankreich, als auch gegen Italien konnte man nur zwei Tore erzielen. Gegen Italien sogar erst in der Overtime. Die kommenden Duellen gegen Tschechien und Schweden werden Aufschluss darüber geben ob die Kanadier zum Kreis der Favoriten zu zählen sind oder nicht.

Statistiken
Top Scorer des Turniers ist aktuell der Schwede Rasmus Gyrdhson mit 9 Punkten. Der beste Torwart ist aktuell ebenfalls ein Schwede. Em Frohlander hat 97.87 % der Schüsse gehalten die auf sein Tor kamen und einen Gegentorschnitt von 0.5. Allerdings hat er bis jetzt auch nur im Schnitt 19 Schüsse pro Spiel halten müssen.

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04.12.2014 von Brice

Angus MacGyver - 22 Jahre - Stürmer - Team USA
MacGyver stammt aus der Nachwuchsschmiede der New Haven Whalers und ist eines der größten Talente im EZM. Der Stürmer mit schottischen Wurzeln gilt als kreativer Spieler der aus wenig viel machen kann. Seinen Mitspielern nach benutzt MacGyver handelsübliches Klebeband aus dem Baumarkt als Schläger Tape. Es ist durchaus möglich das er bei seinem ersten World Cup direkt in der Top Reihe des US Teams spielt und auch Eiszeit im Powerplay bekommt. In seiner bisherigen Karriere erzielte MacGyver 22 Tore und kommt auf 26 Vorlagen in 60 Spielen (47 davon in der Premier Division).

Aron Svan - 22 Jahre - Goalie - Team Schweden
Svan ist der jüngste Goalie im Turnier und kommt vom frisch gebackenen Premier Division Aufsteiger Otherland Freezers. Auch wenn er bei diesem World Cup wohl nur als Backup für den gesetzten Em Frohlander fungiert gehört ihm sicherlich die Zukunft im Team Schweden, denn seine Entwicklung ist rasant. Svan absoliverte bis jetzt 72 Spiele auf Profiniveau und kommt auf einen Gegentorschnitt von 2.18 und eine Fangquote von 90.52 %.

Immanuels Pavlovs - 22 Jahre - Verteidiger - Team Lettland
Pavlovs soll der lettischen Defensive Stabilität verleihen und zu einem besseren Abschneiden als beim letzten World Cup verhelfen, denn da wurden die Letten letzter. Einfach wird das nicht, denn neben dem Titelverteidiger Österreich sind auch die USA und Deutschland in der starken Gruppe A. Die Fähigkeiten dazu hat der lettische Riese mit dem Kinnbärtchen alle Mal und erst vor kurzem wechselte er von der 5. in die 2. Liga zu den Hannover Sharks. Leider weiß niemand so Recht wie stark Pavlovs wirklich ist, denn bis jetzt hat er nur 8 Spiele auf Profiniveau bestritten.

Erik Balaz - 19 Jahre - Stürmer - Team Slowakei
Julian Antener - 19 Jahre - Verteidiger - Team Schweiz
Balaz und Antener gehören zu den vier jüngsten Spielern des Turniers und stehen sich am 1. Spieltag des Worlds Cups im direkten Duell zwischen der Slowakei und der Schweiz gegenüber. Das Besondere daran: Beide haben noch nie ein Profispiel bestritten und kommen direkt aus dem Nachwuchs zur Nationalmannschaft. Es gibt wohl schlechtere Debüts.

Tim Aebli - 22 Jahre - Stürmer - Team Schweiz
Aebli ist der bis jetzt erfolgreichste Torschütze unter den Rookies. 33 Mal traf er in seiner jungen Karriere bereits. Den Großteil davon allerdings in der unterklassigen 7. Liga. Ob Aebli das Tor auch im World Cup treffen wird ist hingehen durchaus fraglich, gilt das Schweizer Team doch eher als Außenseiter.

Manuel Hans - 22 Jahre - Stürmer - Team Deutschland
Nur ein Tor weniger als Aebli gelang Hans in seiner Karriere, die hat er allerdings alle in der 3. Liga geschossen. Hans wird vermutlich mit der dritten Reihe des deutschen Teams eine Menge offensive Power auf das Eis bringen. Dort spielt er zusammen mit Fabian Ziegler, einem weiteren jungen Talent (21) und dem Veteran Frank Krah, beide Premier Division Spieler.

Davins Semjonovs - 20 Jahre - Center - Team Lettland
Semjonovs ist der einzige Center unter den World Cup Rookies und liegt mit seinen 20 Jahren ganze 12 Jahre unter dem Schnitt auf dieser Position im 3. World Cup. Vermutlich wird er eine Menge Lehrgeld bezahlen, aber in diesem Fall gilt wirklich: Dabei sein ist alles.
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29.08.2014 von Brice

Bei der zweiten Ausgabe des EZM World Cups gab es sie bereits, die Corsi Statistiken. Jetzt erhalten sie auch Einzug in den üblichen Alltag des EZM, sprich in Ligaspielen, Freundschaftsspielen und Cupspielen sind sie im Spielbericht zu finden. Corsi Statistiken sind aber sicherlich nicht jedem Hockeyfan ein Begriff und auf den offiziellen Seiten der bekannten Eishockeyligen sucht man sie vergebens. Da macht auch Nordamerika keinen Unterschied zu Europa. Also wo kommen sie her, was sind sie genau und welchen Nutzen zieht man daraus?

"Stopping pucks is not just about stopping pucks", Jim Corsi

Corsi Statistiken basieren auf einer Idee von Jim Corsi, daher folglich auch der Name, einem langjährigem Torwarttrainer der Buffalo Sabres , der in der kommenden Saison allerdings für die St. Louis Blues unter Vertrag steht. Um die komplette Arbeit eines Eishockeytorwarts zu erfassen fand Corsi die übliche Art und Weise, nur Schüsse zu zählen die auf das Tor gehen, nicht ausreichend. Vor allem die größere Eisfläche in Europa soll ihn zum Grübeln gebracht haben. Also begann er damit alle Schussversuche des Gegners zu erfassen, auch wenn sie letztendlich neben das Tor gingen oder von einem Spieler geblockt wurden. Denn auch in diesen Situationen muss ein Torwart reagieren und arbeiten. Letztendlich waren es dann wohl ein Edmonton Oilers Fan und Blogger unter dem Pseudonym Vic Ferrari und Gabriel Desjardins, ein Statistiker aus Kalifornien, die sich an Corsis Arbeit orientierten und sie im Prinzip umdrehten und auf die Spieler projizierten.

Wie es funktioniert

Jedes Mal wenn ein Spieler bei einem Schussversuch seines Teams (sich selbst eingeschlossen) auf dem Eis steht bekommt er ein Corsi +1, steht er bei einem Schussversuch des Gegners auf dem Eis bekommt er ein Corsi -1. Dabei macht es keinen Unterschied ob der Schuss auf das Tor ging, daneben, an die Latte/Pfosten oder von einem Spieler geblockt wurde. Gezählt wird aber nur bei gleicher Anzahl Spieler aus dem Eis, also nicht in Über- oder Unterzahl. Parallelen zu den Plus Minus Statistiken sind hier sicherlich erkennbar.

Möglich wurde das übrigens erst als die NHL vor einigen Jahren ihren play-by-play Bericht erweiterte und dort auch Schüsse aufnahm die neben das Tor gingen (miss) oder geblockt wurden (blocked), ebenso wie welche Spieler zu dem Zeitpunkt auf dem Eis standen. Üblicherweise werden Corsi +1 und Corsi -1 getrennt gezählt und dann in einem einzigen Prozentwert, nämlich CF % , zusammenfassend dargestellt. So auch hier im EZM.

Wo liegt der Nutzen?

Corsi Werte zeigen an was die Spieler mit ihrer Zeit auf dem Eis angefangen haben. Generell gilt ein Wert von mehr als 50 CF % als gut. Dann nämlich war der Spieler während seiner Eiszeiten an mehr offensiv Aktionen seines Teams beteiligt, als er offensiv Aktionen des Gegners zugelassen hat.

Im EZM kann man sich also im Spielbericht gut ansehen, welche Spieler oder Reihen gut funktioniert haben und welche Probleme mit dem Gegner hatten und vermutlich nur damit beschäftigt waren (erfolgreich?) zu verteidigen. Dabei sollte man aber wie üblich keine voreiligen Schlüsse aus einem einzigen Spiel ziehen, sondern besser mehrere Spiele beobachten. Auch die generelle Stärke des Gegners spielt natürlich eine Rolle. Welche Spieler können auch gegen Topteams mithalten und haben trotz einer Niederlage gute CF % Werte oder welche Spieler haben generell gute oder schlechte Werte. Im Hinterkopf sollte man auch haben das der Wert sich nicht auf Über- und Unterzahl bezieht. In einem Spiel mit sehr vielen Strafzeiten und den entscheidenden Aktionen im Powerplay sollte man die Corsi Werte sicherlich nicht überbewerten.

In der NHL sind übrigens Spieler wie Patrice Bergeron, Anze Kopitar, Justin Williams oder auch Joe Thornton Spieler mit regelmäßig guten Corsi Werten. Als Anlaufstelle für die erweiterten Statistiken ist http://www.behindthenet.ca zu empfehlen. Dabei handelt es sich um die Webseite des bereits oben erwähnten Gabriel Desjardins. Der Blog des Oilsers Fan wird mittlerweile leider nicht mehr gepflegt, findet sich aber immer noch unter http://vhockey.blogspot.ca und ist sicherlich auch einen Besuch wert.

Meinungen und Kommentare sind gerne willkommen.

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23.07.2014 von Brice

Klickt eigentlich jemand auf den Blog? Und besteht Interesse an neuen Artikeln? ;)

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10.10.2012 von Brice

Bald eine Saison läuft die neue Berechnungsengine jetzt in den Freundschaftsspielen. Einige Fehler wurden bereits behoben und an einigen Stellschrauben gedreht. Insgesamt bewegt sich das ganze mittlerweile auf sicherem Eis, hat aber noch keine Playoff Form. Bis zur geplanten Einführung in die Ligaspiele (Saison 50), wird diese aber sicherlich noch erreicht.

Heute wollen wir mal einen Blick auf die Team Statistiken des Spielberichts werfen, auch um vielleicht einige Unklarheiten zu erklären und was man daraus lesen kann.

Torschüsse. Als Torschuss zählt nur ein Schuss der auch auf das Tor geht und somit, wenn der Torwart ihn nicht hält, ein Tor erzielt wird. Schüsse mit der Absicht das Tor zu treffen gelten also folglich nicht als Torschuss und werden auch nicht in dieser Statistik geführt. Darunter fallen Schüsse neben das Tor, oder an Pfosten und Latte, sowie geblockte Schüsse. Diese Versuche das Tor zu treffen werden aber im Playbyplay erwähnt und können dort nachvollzogen werden.

Wovon hängt denn jetzt ab, ob ich das Tor treffe, oder nicht und ob meine Spieler überhaupt versuchen auf das Tor zu schießen? Um ein Tor zu erzielen brauche ich logischerweise zuerst den Puck. Über Bemühungen ohne diesen ein Tor zu erzielen wurde zwar berichtet, aber gerne spricht man nicht über diese kläglichen Versuche. Weiterhin sollte man sich im Angriffsdrittel befinden, zumindest solange ein Goalie das Tor hütet. Je näher der Spieler dem Tor dann ist, desto eher wird er einen Schuss wagen, einige fahren auch erst am Tor vorbei und versuchen Kunststücke aus dem Hinterhalt, ihre Anzahl ist jedoch gering. Entscheidet sich ein Spieler dann für einen Torschuss so hängt es von seinem Können und dem Können der Verteidiger ab ob es der Schuss aufs Tor schafft. Ist dem so und der Spieler befindet sich noch an einem seiner Lieblingsplätze (Verteidiger an der blauen Linie, Stürmer auf dem Flügel, Center im Slot) führt das zu einem kleinen Bonus und macht dem Goalie das Leben etwas schwerer. Es soll auch vorkommen das andere Spieler den Schuss noch abfälschen, zum Frust des Schützen, oder des Torwarts.

Strafen. Hierzu sei auch der vorherige Beitrag zum Thema Härte erwähnt. Im Gegensatz zum Torschuss wird der Puck für eine Strafe nicht benötigt. Rennt mein Team also dauerhaft dem Puck hinterher, ohne ihn auch mal zu spielen, stehen die Chancen gut für eine, oder mehrere Strafen. Besonders gerne wird gefoult wenn der Gegner sich in einer Einzelaktion droht durchzusetzen, oder im Kampf um den Puck, dessen Besitzer gerade nicht deutlich erkennbar ist.

Bullys. Ebenfalls hier zu beachten der Artikel zum Thema drei Beiträge zuvor. Es empfiehlt sich Bullys zu gewinnen, denn gewonnen Bullys bedeuten Puckbesitz und wie vorher beschrieben kann nur Puckbesitz zu eigenen Torchancen führen und zu keinen des Gegners.

Checks. Erneuter Verweis zum vorherigen Eintrag. Angemerkt sei hier das ein Check kein sanftes stupsen, oder abdrängen ist. Unter Check verstehen wir das, was die Fangruppen der Teams teilt. Euphorische Laute und Klatschen gegen gespielte Empörung, pfeifen und Beschimpfungen zum Schiedsrichter. Ist das gegeben sprechen wir von einem Check. Ein Check bringt Momentum und den Puckbesitz, setzt also auch voraus das der Puck vorher irgendwo anders war.

Blocks. Siehe auch Torschuss. Schüsse auf das Tor können nur geblockt werden wenn es Schüsse auf das eigene Tor gibt. Hier werden auch nur die geblockten Schüsse aufgeführt die auf das eigene Tor gingen. Blockt ein Spieler den Schuss seines Mitspielers bekommt er zurecht nur den blauen Fleck. Schüsse werden vorrangig, aber durchaus nicht nur, von Verteidigern geblockt und je besser dieser ist, desto eher blockt er auch einen Schuss. Zudem helfen hier auch Anweisungen des Coaches, der vorher erklärt hat die Abwehr solle tief stehen, oder in einer passiven Box.

Fazit: Wer aufgepasst hat wird merken das der Puckbesitz immer eine Rolle spielt, verwunderte Statistiker sollten sich also im Playbyplay einen Überblick verschaffen wie es mit selbigem Aussah. Wer den Puck nicht hat kann nicht aufs Tor schießen, wer ihn nur in seine eigenen Zone hat, wird auch nicht glücklich und warum checken wenn man den Puck dann doch schon hat, oder in einen Schuss werfen der nicht vorhanden ist? Das Können der eigenen Spieler und der des Gegners ist auch nicht zu verachten und ein „Auf dem Papier sind wir unterm Strich besser, wenn man nur den halben Kader nimmt“ brachte selten Erfolg.

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07.09.2012 von Brice

Ist die Strafen Funktionalität in der aktuellen Version auf 2 Minuten Strafen beschränkt, so wird hier in der neuen Version ordentlich erweitert. Neben 2 Minuten Strafen werden auch 5 Minuten Strafen vergeben, wenn natürlich auch seltener als kleine Strafen. Weiterhin sind auch doppelte Unterzahlen möglich, oder auch Strafen gegen beide Mannschaften. Die entspannte Sicherheit während einer Strafe für den Gegner, vielleicht kein Tor zu schießen, aber immerhin keines zu bekommen ist auch vorbei und somit sind auch Unterzahltore möglich.

Taktisch gilt, wer hart spielt wird auch mehr Strafen bekommen, vielleicht nicht in jedem Spiel, aber abgerechnet wird bekannterweise am Schluss. Dafür werden die harten Jungs mit einem Zweikampfbonus versehen, wohingegen die weniger harten Jungs hier sogar einen leichten Abzug bekommen. Erfahrene Spieler werden etwas weniger Strafen bekommen, als unerfahrene und natürlich werden stärkere Spieler gegen schwächere Spieler etwas mehr Strafen rausholen.

Folgende Werte ergaben meine Tests mit exakt gleichstarken Teams, basierend auf Durchschnittswerten. Es sind also keine Werte auf die man sich verlassen sollte, oder auf die ich eine Gewähr gebe. Sie dienen einfach nur zur Veranschaulichung und Orientierung:

Härte wenig, Team Erfahrung 20, 100 Spiele: 2,5 - 3,5 Strafen pro Spiel
Härte wenig, Team Erfahrung 50, 100 Spiele: 1 - 1,8 Strafen pro Spiel
Härte wenig, Team Erfahrung 100, 100 Spiele: 0,1 - 0,3 Strafen pro Spiel

Härte normal, Team Erfahrung 20, 100 Spiele: 5 - 6 Strafen pro Spiel
Härte normal, Team Erfahrung 50, 100 Spiele: 4 - 5 Strafen pro Spiel
Härte normal, Team Erfahrung 100, 100 Spiele: 2 - 2,5 Strafen pro Spiel

Härte hoch, Team Erfahrung 20, 100 Spiele: 7 - 8 Strafen pro Spiel
Härte hoch, Team Erfahrung 50, 100 Spiele: 6 - 7 Strafen pro Spiel
Härte hoch, Team Erfahrung 100, 100 Spiele: 4 - 5 Strafen pro Spiel

Für den Fall das man nun in Überzahl , oder Unterzahl geraten sollte werden in Zukunft jeweils 3 Taktiken für jede der beiden Situation angeboten. Wie bisher üblich werden die Einstellungen, aber nicht alleine über einen Erfolg entscheiden und sind somit eher als Tendenzgeber anzusehen.
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31.08.2012 von Brice

Wenn der Puck einmal im Spiel ist und das Team in Puckbesitz sich nicht vor Schreck wieder entscheidet den Puck über die Bande zu schießen, stehen verschiedene Aktionen zur Verfügung.

- Passen
- Schießen
- Einzelaktion ( überlaufen, 1vs1, Deke)
- Puck klären
- Puck tief spielen


Logischerweise hängt die Aktion die letztendlich ausgeführt wird von verschiedenen Faktoren ab, damit ein Spieler der gerade frei vor des Gegners Tor steht den Puck nicht tief spielt, wobei derartiges auch im „echten“ Eishockey schon vorgekommen sein soll. Die Faktoren sind:

- der Zone in der das Spiel sich gerade befindet
- der Taktik
- der Spielsituation (Powerplay / Unterzahl / gleiche Anzahl)

Wie erfolgreich eine Aktion dann letztendlich ist beeinflusst natürlich das Können des Spielers, sprich die übliche Kombination aus Stärke, Erfahrung und Form, sowie der Gegner, dessen Taktik und Spieler. Erfolgreiche Aktionen führen natürlich dazu, dass ein Team in Puckbesitz bleibt und eine weitere Aktion ausführen darf, sofern die letzte Aktion zu keinem Tor geführt hat. Ist eine Aktion nicht erfolgreich kann das verschiedene Ursachen haben wie einen Puckverlust an den Gegner, ein Foul, der Puck ist nicht mehr im Spiel, Abseits, Icing, oder der Puck ist beim Torwart. Möglich wäre natürlich auch ein freier Puck, in dem Fall kämpfen beide Teams um den erneuten Puckbesitz.
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