Ratisbona Gladiators

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Die Ratisbona Gladiators sind eine deutsche Eishockeymannschaft aus Ratisbona an der Donau. Der Club wurde am 2. Februar 2011 gegründet. Der professionelle Eishockey-Spielbetrieb ist in die Gladiatoren Spielbetriebs AG (Stammkapital: € 100.000) ausgegliedert. Vorstandsvorsitzender und einziger Aktionär ist der Privatier und Mäzen tomrbg.

Ratisbona Gladiators
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Land Bayern
Stadt Ratisbona
Liga Premier Division West Europa
Gegründet 02.02.2011 - Saison 27
Farben rot und weiß
Stadion Mark Cavallin Kolosseum
Fassungsvermögen 25.000, davon 4.600 VIP- und 400 Superior-Plätze
Manager tomrbg
Trainer Schorsch Schleifer
Geschäftsführer Lars B. Anke-Roth
PR-Manager Ludger v. Schmeichel
Motto «dolor hic tibi proderit olim»


Vereinsgeschichte

Die frühen Jahre

In Ratisbona gab es erstmals 1920 eine Eishockeymannschaft. Der Schlossergeselle Dieter Drescher gründete damals zusammen mit dem Abdecker Fred Flegel und acht weiteren Männern den Verein für Leibesertüchtigung und Eislaufsport 1920.

Die Spuren des Vereins verlieren sich bereits nach wenigen Jahren, fest steht lediglich, dass nur wenige Freundschaftsspiele auf verschiedenen Dorfweihern ausgetragen wurden. Letzter Beleg für die Existenz des Clubs ist ein Artikel in der Tageszeitung Ratisbona-Bote vom 3. Dezember 1921, wonach "... die Hälfte des rüden Haufens von Schlägern und Taugenichtsen an einem Raufhandel teilgenommen hat". Die Gendarmerie verhaftete sechs Spieler. Vier wurden vom Landgericht Ratisbona zu langjährigen Zuchthausstrafen verurteilt.

Gescheiterte Versuche

In den folgenden Jahrzehnten gab es immer wieder Versuche, Eishockey in Ratisbona zu etablieren. Alle scheiterten bereits im Ansatz an der fehlenden Eisfläche, mangelndem Interesse oder fehlender Ausrüstung.

Am zähesten war dabei der 16-jährige Schüler Stefan Streber, der vier Jahre lang ohne Schlittschuhe, Schläger oder Mitspieler an jedem Wintertag auf einem zugefrorenen See nördlich von Ratisbona auf Mitspieler wartete. Streber ist heute 63 Jahre alt und befindet sich seit Jahren in psychiatrischer Behandlung. Dennoch erinnert er sich gerne an die glorreichen Zeiten seines Eishockey-Teams, das es fast geschafft hätte.

Vereinsgründung

Es sollte bis ins Jahr 2011 dauern, bis in Ratisbona endlich die nötigen Strukturen für einen Eishockey-Spielbetrieb geschaffen wurden. Am 2. Februar gründeten 72 Eishockeyverrückte den Eissportverein Ratisbona e. V. (EVR). Gleichzeitig entstand unter dem Vorsitz von Geschäftsführer und Alleinaktionär tomrbg die Gladiatoren Spielbetriebs AG, die den Spielbetrieb der ersten Mannschaft organisiert.

Am gleichen Tag wurde der Klub Mitglied der Eiszeit Manager Assosiation (EZMA). Die Ratisbona Gladiators wurden zum Spielbetrieb in der 33rd Division East zugelassen. Seit der 27. Saison nimmt das Team am EZM-Spielbetrieb teil.

Stadion

Kolosseum.jpg Mark Cavallin Kolosseum

Die Heimat der Ratisbona Gladiators ist das Mark Cavallin Kolosseum. Der erste Bauabschnitt dieser Pilgerstätte modernen Eishockeys wurde im Jahr 2011 fertiggestellt.

Der Stadtrat von Ratisbona gab nach einer zwanzig Jahre dauernden Schlammschlacht, in der Standortfragen, Finanzierung, persönliche Befindlichkeiten verschiedener Hinterbänkler im Stadtparlament und ständiges Sperrfeuer anderer Vereine das Projekt "Eisstadion" immer wieder gefährdeten, seine Zustimmung zum Stadionbau.

Konzept

Das Mark Cavallin Kolosseum ist eine Multifunktions-Arena, die erstmals in der deutschen Stadion-Geschichte modular konzipiert wurde. "Gebt uns ein großes Grundstück, und wir bauen die Halle 30 Jahre lang so aus, wie Ihr sie braucht!", so Architekt und Ideengeber Brett Reisser. Das modulare Konzept scheint zu funktionieren: bereits im ersten Jahr wurde die Halle von 400 auf 1200 Plätze ausgebaut. Inzwischen verfügt das Stadion über 20.000 Sitzplätze, 4.600 Vip- und 400 Superiorplätze.

Das Geheimnis hinter dem revolutionären Hallenkonzept: Tribünenplätze, Catering und Infrastruktur können wie Lego-Steine nach und nach ergänzt werden. Fans kritisieren die Halle trotzdem. "Die Hütte sieht aus wie 500 andere Eishallen! Wir wehren uns gegen diese unpersönlichen Multifunktionshallen!", mosert der Vorbrüller der Ratisbona Ultras, Ronny Dumpfback, in der örtlichen Tageszeitung.

Seit diesem Statement, das in Gladiators-Kreisen für Wirbel gesorgt hatte, wurde Dumpfback nicht mehr im Stadion gesehen. Gladiatoreneigner tomrbg ließ dementieren, dass zwischen dem Verschwinden Dumpfbacks und dem neugegossenen Betonfundament für den nächsten Bauabschnitt der Eishalle ein Zusammenhang bestehe.

Namensgeber

Das Mark Cavallin Kolosseum wurde nach dem Kanadischen Torhüter Mark Cavallin benannt. Nach endlosen Diskussionen der Fanclubs, des Stadtrates von Ratisbona, den beteiligten Baufirmen und des Verbandes für die politisch korrekte Benamsung deutscher Denkmäler sprach Hauptgeldgeber tomrbg kurz vor der Fertigstellung der Arena ein Machtwort. "Ich widme diese Arena einem der großartigsten Torhüter und einem integeren, vorbildlichen Sportler! Wenn Ihr den Namen nicht wollt, reiße ich die scheiß Halle wieder ab!".

Also sprach tomrbg, und es ward gut gesprochen.

Verpflegung

Mc_Matschig.jpg BigMatsch von McMatschig
Das kulinarische Angebot im Mark Cavallin Kolosseum wird von den Gladiators konsequent den Bedürfnissen der stetig wachsenden Zuschauerscharen angepaßt. In der Anfangsphase des Spielbetriebes gab es lediglich einige Snackautomaten mit nahezu ungenießbarem Fertigschmeck. Automatenbetreiber Knacki Panzer, der für miese Qualität und überhöhte Preise berüchtigt war, setzte sich bereits nach wenigen Wochen mit den Gesamteinnahmen aus dem Automatengeschäft ab.

Panzer wurde kurz darauf mit einer schweren Lebensmittelvergiftung ins Kreiskrankenhaus von Ratisbona eingeliefert. Er hatte vor seiner Flucht den Inhalt der Automaten vertilgt und am eigenen Leib erfahren, mit welch unsagbarem Fraß er wochenlang die Fans schikaniert hatte. Knacki Panzer ist im Krankenhaus zum Hinduismus konvertiert und plant, nach seinem Gefängnisaufenthalt eine Automatenkette mit vegetarischen Snacks zu eröffnen.

Auf wesentlich mehr Zuspruch bei den Fans stößt der Kuchenstand von Melitta Sahne-Häubchen. Sie verwöhnt ihre begeisterten Gäste mit allerlei süßen Köstlichkeiten. Spezialität des Hauses sind Melittas Frisbee-Törtchen, die auch bei der Kommunikation mit den Schiris wertvolle Dienste leisten.

Der Fastfoodkonzern McMatschig betreibt den McMatschig Food Tempel. Der BigMatsch avancierte zur Leibspeise der Fans. Mit 2.200 Kalorien pro Burger können selbst fanatische Schlachtenbummler ihren Energiebedarf decken.

Funktionäre und Angestellte

Professionelle Strukturen sind für erfolgreichen Spitzensport unerlässlich. Die Ratisbona Gladiators können auf einen großen Stab hervorragend qualifizierter Mitarbeiter blicken.

Manager

Gründer, Manager, Alleininhaber und unangefochtener Boss der G's ist tomrbg. Über die Vergangenheit des Privatiers ist wenig bekannt. Angeblich soll er in jungen Jahren von einem Onkel mütterlicherseits ein Miet-WC-Imperium geerbt haben, das er umgehend an den Dienstleistungskonzern Bläh & Jauche verkaufte. Das Firmenmotto (Wir machen aus Scheiße Gold) führte er jedoch weiter.

Über zwanzig Jahre brachte man tomrbg immer wieder mit dubiosen Anlagegeschäften, dem Handel mit Adels- und Doktortiteln, verschiedenen Waffenschiebereien und dem illegalen Handel mit gefälschten Dönerspießen in Verbindung.

Nach seiner Heirat mit der Ukrainischen Schauspielerin Svetlana Haidschnuck zog sich tomrbg völlig aus seinen verschiedenen Unternehmen zurück. Seitdem tritt er als Mäzen und Unterstützer vieler sozialer Einrichtungen auf. Außerdem veröffentlichte er mehrere Gedichtbände, gilt als Meister der japanischen Blumensteckkunst Ikebana und interessiert sich für rhythmische Sportgymnastik, Rhönradturnen und Dressurreiten.

Die Familie lebt auf einem 20-Hektar-Anwesen auf den Hügeln um Ratisbona, wo sie einen ökologisch bewirtschafteten Betrieb zur Produktion von Heidelbeerwein führt.

Ehrenvorsitzender

Ehrenvorsitzender der Ratisbona Gladiators ist Ratisbonas Oberbürgermeister Ralf Raffke. Raffke, dessen Wahlkämpfe zu 95 % von Manager tomrbg finanziert werden, bügelte in den vergangenen Jahren im Stadtrat alle Einwände gegen einen Stadionbau, die verfünffachung der Sportförderung für die G's, die Auflösung des Fußballvereins "Kahn Ratisbona" (einem direkten Konkurrenten um Zuschauer-Einnahmen) und die Bezahlung des Hallenpersonals durch den Kulturausschuß der Stadt nieder.

Im Gegenzug ernannte ihn tomrbg zum Ehrenvorsitzenden der G's. Dieser Posten ist mit einer jährlichen Aufwandsentschädigung von 150.000 Euro dotiert. In Fachkreisen wird gemunkelt, dass Bürgermeister Raffke außerdem regelmäßig Reitunterricht bei Svetlana Haidschnuk, der Ehefrau von tomrbg, nimmt.

Geschäftsführer

Ehrlichkeit, Transparenz, solides Wirtschaften, sparsames Haushalten: all diese Begriffe finden sich nicht im Wortschatz von Geschäftsführer Lars B. Anke-Roth. Der Herr über die Kassen der Gladiators gilt als ausgewiesener Experte für nahezu jede Form von Finanzmanipulation, Geldwäsche und Steuerhinterziehung.

Die Stationen seiner beruflichen Karriere sprechen für sich. Fondsmanager bei der Hypo Alpe-Adria, Kassier des FDP Kreisverbandes Ratisbona, Chefvolkswirt der griechischen Notenbank, Korruptionsbeauftragter im Baukonzern Tief-Hoch, Seniorpartner einer Steuerkanzlei in Liechtenstein - Geldgeschäfte, die Lars B. Anke-Roth nicht kennt, sind keine Geschäfte.

Zu Beginn seiner Amtszeit teilte Anke-Roth die Gladiatoren Spielbetriebs AG in ein undurchschaubares Geflecht von 14 Stiftungen, 23 Holdinggesellschaften und mehreren hundert Tochtergesellschaften in 18 Ländern auf. Obwohl er dem Finanzamt bei einer Betriebsprüfung sämtliche Belege und Unterlagen zusammen mit einer 4.316-seitigen Bilanz vorlegte, konnten die Steuerfahnder keine Unregelmäßigkeiten finden. Drei Finanzbeamte begingen Selbstmord, zwei weitere flüchteten in ein tibetisches Kloster, 20 erfahrene Steuerprüfer wurden dauerhaft in das Bezirksklinikum Ratisbona eingeliefert.

Der bayerische Finanzminister Karl Kasse bot den Gladiators daraufhin an, auf jede weitere Steuerprüfung in den kommenden 40 Jahren zu verzichten, wenn der Klub im Gegenzug freiwillig jährlich 500 Euro Steuern abführe. Lars B. Anke-Roth nahm den Vergleich an, handelte den Minister allerdings auf eine jährliche Steuerlast von 50 Euro herunter.

Sicherheitsdienst

"Unbarmherzig sind andere. Wir sind gnadenlos!", lautet der Wahlspruch von Securitychef Harro Todt. Todt lernte sein Handwerk von der Pike auf. Als Söldner in Nicaragua und Schwarzafrika, Bodyguard von Hansi Hinterseer, Türsteher im Vereinslokal der Hell's Angels Ratisbona und Folterknecht in Guantanamo Bay erwarb er alle Fertigkeiten, die sein wichtiges Amt ihm abverlangt.

Immer wieder wird Harro Todt mit dem Verschwinden eines jungen Vorbrüllers der Ratisbona Ultras in Verbindung gebracht. Auf Intervention von Oberbürgermeister Ralf Raffke stellte die Polizei die Ermittlungen in diesem Fall ein.

Medizinischer Dienst

Für eine Oberschenkel-Amputation in nur 12 Sekunden steht Mannschaftsarzt Dr. med. Wurscht noch immer im Buch der Rekorde. Diese spektakuläre Operation begründete seinen Ruhm als versiertesten Orthopäden Europas. Selbst nachdem sich herausstellte, dass Dr. med. Wurscht dem Patienten das falsche Bein amputiert hatte, konnte das seinen legendären Ruf nicht schmälern.

Dr. med. Wurscht hat einige neuartige Behandlungsmethoden entwickelt und verfeinert. Er ist der einzige Arzt, der einen akuten Kreuzbandriß von der Bande aus mit einem Laserpointer operiert, während der Patient weiterspielt.

Öffentlichkeitsarbeit

PR-Manager Ludger von Schmeichel wurde im Jahr 2010 mit der in Fachkreisen begehrten Auszeichnung "Schleimer des Jahres" geehrt. Er gilt als Marketing- und Kommunikationsexperte von Weltrang.

Während seiner Tätigkeit für die Möbelkette IDEA verkaufte er dem Papst ein Doppelbett. Als Wahlkampfmanager der rechtsextremen Seniorenpartei "Die grauen Grantler" brachte er die Partei im hessischen Landtagswahlkampf auf 40 % der Stimmen. Seiner Imagekampagne für den Fastfoodkonzern McMatschig ist es zu verdanken, dass Bundesgesundheitsministerin Petra Pille McMatschig mit der Bundesmedaille für bewußte Ernährung im Vorschulalter auszeichnete.

Von Schmeichel ist bei den Gladiators für das strahlende Image des Vereins und seiner Funktionäre zuständig. Als im Zusammenhang mit kritischen Äußerungen zum Gladiators-Stadion ein Mitglied der Ratisbona Ultras spurlos verschwand, machte von Schmeichel aus dem Vorfall einen PR-Siegeszug. Noch heute sind Fans und Medien überzeugt, dass der junge Vorbrüller von Anhängern des Fußballvereins Kahn Ratisbona "beseitigt" wurde. "Sicherheit gibt es nur beim Eishockey. Schickt Eure Kinder zu den Gladiators. Nur bei uns können die Kids ihre Jugend unbeschwert genießen", so von Schmeichel in einer Pressekonferenz.

Technisches Personal

Was wäre ein Eishockeyclub ohne Eis! Die Gladiators lockten nach zähen Verhandlungen den besten Eismeister Kanadas an die Donau. der 58-jährige Sam Boni aus Alberta ist kein gewöhnlicher Eisbereiter. Er IST das Eis.

Wenn Sam Boni ausatmet, bilden sich an den Plexiglasscheiben Eisblumen. Sam Boni brachte 1996 bei den All Arabian Hockey Games das Kunststück fertig, auf einer offenen Fläche in der Wüste Dubais bei 46 Grad im Schatten den Sand gefrieren zu lassen. Als im entscheidenden Playoff-Spiel der Alberta Hooligans gegen die Toronto Wannabees 10 Stunden vor Spielbeginn die Kühlschlangen unter der Eisfläche versagten, pinkelte Boni 2 Stunden lang in den Rink und schuf eine Eisfläche, die zwar etwas gelblich, aber bespielbar war. Alberta siegte mit 4:3 n.P. und holte zwei Spieltage später den Stanley Cup.

Gegnerische Teammanager fürchten Boni nicht zuletzt wegen seines Talentes, eine Eisfläche zu zaubern, auf der kein Gästeteam bestehen kann. Während im Torraum der Heimmannschaft ein mit 145 km/h geschlagener Puck auf 40 Zentimeter um 135 km/h abgebremst wird, ist der Torraum der Gegner oft so glatt, dass der Torhüter sich an der Querlatte festhalten muss, um nicht zu stürzen. Gegnerische Verteidiger, die einen Aufbaupass schlagen wollen, frieren mit Stock und Schlittschuh an der Eisfläche fest, wenn Sam Boni hustet.

Im Sommer arbeitet Sam Boni für die NASA als Astronaut. "Ich war auf der Schattenseite des Mondes. Die Temperatur dort beträgt 0 Kelvin. Seit August 2010 beträgt sie -40 Kelvin", lächelt Boni. --Tomrbg 18:31, 7. Feb. 2012 (CET)